"Wir alle sind in Gedanken bei Fred"
Josef Hefner wieder an der Bande

Josef Hefner gibt wieder die taktischen Anweisungen bei den Blue Devils: Nach der doch schwereren Erkrankung von Trainer Fred Carroll übernimmt der einstige Spieler und frühere Trainer wieder das Kommando. Bild: Gebert
Weiden. (gb) Am Montag hatte Thomas Siller noch "vorsichtige Entwarnung" gegeben, einen Tag später musste der Vorsitzende des 1. EV Weiden reagieren. Für den erkrankten Trainer Fred Carroll, der am Sonntagabend während des Heimspiels gegen den EHC Klostersee ins Klinikum eingeliefert werden musste, werden vorläufig der ehemalige Devils-Trainer Josef Hefner als Chefcoach und Nachwuchstrainer Dirk Salinger als sein Assistent das Ruder an der Bande übernehmen.

"Mindestens so lange, bis wir eine genaue Diagnose von Fred haben", wird Siller in einer am Dienstagabend verfassten Pressemitteilung zitiert. "Wir alle sind in Gedanken bei Fred, stehen ihm zur Seite und wünschen ihm von Herzen eine gute und schnelle Genesung. Wir hoffen, dass er bald auf die Bank zurückkehren kann. In der Zwischenzeit genießen Josef und Dirk unser volles Vertrauen", so Siller weiter. Für Josef Hefner ist der 1. EV Weiden alles andere als Neuland. Als Spieler trug der 49-Jährige in der Saison 1989/90 sowie zwischen 1999 und 2003 insgesamt 226 Mal das blau-weiße Trikot in der Bayernliga, Regionalliga und Oberliga. Als Trainer stand Hefner von Dezember 2010 bis April 2013 an der Bande. In der Saison 2011/12 schaffte er mit den Devils den Aufstieg in die Oberliga und im Jahr darauf den Ligaerhalt.

Zudem trennten sich die Blue Devils am Dienstag mit sofortiger Wirkung von den beiden Stürmern Vladimir Nikiforov und Patrick Schadt. Die Verträge seien aus persönlichen Gründen aufgelöst worden, hieß es in der Pressemitteilung. Über genaue Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die beiden Angreifer waren erst vor dieser Saison nach Weiden gekommen. Für den US-Amerikaner Nikiforov war es die erste Auslandsstation. Schadt spielte bereits von 2008 bis 2011 bei den Blue Devils und danach drei Jahre für die Bayreuth Tigers. In der Vorbereitungsphase hatte sich Schadt als Try-out-Spieler für einen Vertrag empfohlen. Für die beiden Abgänge werde man sich nach Ersatz umsehen, kündigte Siller an.
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