WM: Seidenberg lässt Teilnahme offen
Eishockey

Berlin.(dpa) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kann für die WM weiter auf Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg hoffen - und geht die beiden nächsten Vorbereitungsspiele mit NHL-Stürmer Tobias Rieder an. Rechtzeitig vor den Auftritten in Dänemark am Freitag und Samstag (jeweils 19.30 Uhr) stößt der 22-Jährige zur Auswahl von Bundestrainer Pat Cortina. "Er wird natürlich ein paar Tage brauchen, um sich an das hiesige Umfeld zu gewöhnen", sagte der Coach am Dienstag und warnte damit vor zu hohen Erwartungen. In seiner Debüt-Saison in der besten Eishockey-Liga der Welt ließ Rieder mit 13 Toren und acht Vorlagen aufhorchen, die Spielzeit mit den Arizona Coyotes beendete er aber auf dem vorletzten Platz.

Bis zum Ende dieser Woche will auch Routinier Seidenberg entscheiden, ob er bei der Weltmeisterschaft in Prag vom 1. bis 17. Mai dabei ist. "Ich setze mich damit intensiv auseinander, noch weiß ich nicht, was das Beste für mich ist", erklärte der Verteidiger, der mit den Boston Bruins die Playoffs ebenfalls verpasst hatte.

Medien

Werner Zimmer verstorben

Saarbrücken.(dpa) Der als "Mister Sportschau" bekanntgewordene Journalist Werner Zimmer ist tot. Der ehemalige Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks (SR) sei am Montagabend im Alter von 78 Jahren gestorben, teilte ein SR-Sprecher am Dienstag in Saarbrücken mit. Einem breiten Publikum wurde Zimmer durch die ARD-"Sportschau" bekannt, die er zwischen 1966 und 1993 moderierte. Unter anderem war der Journalist auch Chef des Tour-de-France-Teams der ARD. Er war 40 Jahre für den ARD-Sender des kleinsten deutschen Flächenlandes tätig, zum Ende seiner aktiven Zeit auch als stellvertretender Intendant. Zimmer lebte zuletzt in St. Ingbert.

Leichtathletik

Kein Ausschluss von Russland

Sotschi.(dpa) Das russische Leichtathletik-Team muss trotz der jüngsten Doping-Skandale keinen Ausschluss von Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen befürchten. Alle entsprechenden Forderungen seien "ein Witz", sagte Weltverbands-Präsident Lamine Diack am Dienstag in Sotschi. Eine so große Leichtathletik-Nation könne nicht von den internationalen Meisterschaften ausgeschlossen werden. Außerdem habe es bei jedem Doping-Fall Ermittlungen der IAAF und auch der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gegeben.

Die ARD hatte im Dezember in der Reportage "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" detailliert über systematische Manipulationen in der russischen Leichtathletik berichtet.
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