Zieler:
Die DFB-Elf in der Einzelkritik

Lukas Podolski rettete mit seinem 48. Länderspieltor das Unentschieden gegen Australien. Bild: dpa
Sein zweites Spiel nacheinander. Stark gegen Jedinak (28.). Beim Freistoß-Tor unglücklich. Nach den Gegentoren wackelte auch er.

Mustafi: Gleich Rettungsgrätsche, aber katastrophale Pässe. Wie bei der WM keine Lösung als rechter Abwehrmann. In der Mitte besser.

Höwedes: Hatte als Chef Probleme, die Dreierkette zu sortieren. Gegen Leckie fehlte ihm Schnelligkeit. Offensiv wollte er es noch zwingen.

Badstuber: Ein paar Stockfehler beim soliden Comeback. Aufmerksam und mit gutem Stellungsspiel. Noch der stabilste im Dreier-Verbund.

Khedira: Kam schwer ins Spiel, biss sich rein. Bereitete energisch das 1:0 vor. Nach einer Stunde ausgewechselt.

Bellarabi: Zunächst nicht seine Position von weiter hinten, vernachlässigte seine Defensiv-Aufgabe. Später offensiver besser.

Özil: Das Spiel lief an ihm wieder einmal vorbei. Der Arsenal-Star zündete nicht. Schwacher Pass verdarb große Konterchance (27.).

Gündogan: Gleich gut im Spiel nach 19 Monaten DFB-Pause. Antreiber, Ballverteiler. Der Dortmunder ist auf gutem Weg, baute dann ab.

Hector: Erstmals Start-Spieler. Beim australischen Ausgleich kam er zu spät. Nach der Pause in der Viererkette fühlte er sich wohler.

Götze: Eine halbe Stunde kombinierte er gut, ging in die Räume. Der eigene Abschluss fehlte dem Münchner. Tauchte immer mehr ab.

Reus: Nicht nur durch sein 9. DFB-Tor auffällig, auf das er zwei Jahre wartete. Nahm das Geschenk zum zweiten Treffer nicht an (23.).

Rudy: Kam nach der Pause. Sein Fehler ermöglichte Troisi gleich eine große Chance. Eine Empfehlung war sein sechster Einsatz nicht.

Schürrle: Startete als Einwechsler mit einem katastrophalen Fehlpass. Auch im Löw-Team noch nicht topfit, bereitete aber das 2:2 vor.

Kramer: Durfte nach gut einer Stunde mitmachen. Brachte nach seiner Einwechslung Laufstärke und Übersicht mit. Eine starke Alternative.

Podolski: Nach 73. Minuten losgelassen, schmiss er sich ins Getümmel. Die Fans feierten ihn. Und er belohnte sich mit DFB-Tor Nummer 48.

Kruse: Hatte kurz vor dem Schluss noch das 3:2 auf dem Fuß, schoss drüber. Konnte beim Kurzeinsatz nicht mehr entscheidend eingreifen.
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