Zum Medizincheck eingetroffen
Podolski in Mailand begeistert empfangen

Viel Grund zum Jubeln hatte Lukas Podolski in letzter Zeit beim FC Arsenal nicht. Deshalb freut sich der Nationalspieler auf seinen Wechsel zu Inter Mailand. Bild: dpa
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski ist zum Medizincheck in Mailand eingetroffen und von Hunderten Fans begeistert empfangen worden. "Forza Inter, ich hoffe auf eine großartige Saison. Ich bin sehr glücklich, hier angekommen zu sein", sagte Podolski, der bei seiner Ankunft einen blau-schwarzen Schal um den Hals trug und bis zum Saisonende vom Premier-League-Club FC Arsenal an den Serie-A-Verein Inter Mailand ausgeliehen werden soll.

Der Stürmer sollte am Samstag den Medizincheck absolvieren und anschließend seinen Vertrag unterschreiben. Am Nachmittag könnte er das erste Mal mit dem Team trainieren, am Dienstag gegen Juventus Turin das erste Mal in der Serie A auf dem Platz stehen. Die beiden Clubs hatten sich laut Medienberichten auf die Ausleihe geeinigt, offiziell bestätigt ist der Wechsel aber noch nicht.

"Ich habe lange auf dieses Abenteuer gewartet. Ich will in Europa weiterkommen und der Mannschaft helfen, in die Champions-League zurückzukehren", sagte Podolski, der vom 18-maligen italienischen Meister auf Twitter begrüßt wurde. Arsenal und Inter hatten sich laut italienischen Medien auf eine Ausleihe bis zum Saisonende geeinigt. Der Zeitung "Daily Telegraph" zufolge könnte dies dann für fünf Millionen Pfund in einen permanenten Wechsel übergehen.

"Ich kenne ihn sehr gut, er ist Weltmeister, kann auf verschiedenen Positionen spielen, hat sehr viel Erfahrung und Qualität", lobte Inter-Coach Roberto Mancini im Twitter-Chat mit den Fans Podolski. "Und die deutschen Spieler haben in Italien immer sehr gute Leistungen gezeigt."

Der frühere Kölner und Münchener kam in dieser Saison für Arsenal nur zu zwölf Einsätzen und erzielte drei Treffer. Arsenal-Trainer Arsène Wenger hatte eingeräumt, dass sein Club mit den Italienern in Verhandlungen über einen Transfer von Podolski steht. Das erste Angebot bezeichnete Wenger noch als Farce. Danach habe es jedoch einen ernsthafteren Vorschlag gegeben. "Wir werden sehen, was passiert", sagte Wenger nach dem 0:2 der Gunners beim FC Southampton.
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