Pyrotechnik beim Drittliga-Spiel
Verletzte Kinder in Erfurt

Erfurt. Mit 2000 Euro als Belohnung will Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt die Täter aufspüren, die am Montagabend zwei Kinder durch Pyrotechnik verletzt haben. Der Thüringer Verein will die Schuldigen identifizieren, Anzeige erstatten und bundesweite Stadionverbote aussprechen. Beim Punktspiel gegen den 1. FC Magdeburg (0:2), das aus Sicherheitsgründen zweimal verschoben wurde und als Risikopartie galt, wurden zwei Kinder leicht verletzt. Wie die Polizei in Erfurt mitteilte, hatten Chaoten im Erfurter Heimblock zu Beginn der zweiten Halbzeit Pyrotechnik gezündet. Ein sieben Jahre alter Junge erlitt dabei ein Knalltrauma und Verbrennungen am Rücken, ein 11-Jähriger klagte über Atemnot. Rund 25 Fans seien nach dem Spiel von der Polizei überprüft worden, hieß es. Es gab einige Platzverweise. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Ermittlungen aufgenommen. Als Wiederholungstäter müssen die Erfurter nun sogar mit einem Geisterspiel rechnen.

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