Sport
Sprinter enttäuschen in Drammen

Drammen. Diesen Sprint-Weltcup hätten sich die deutschen Langläufer schenken können. Nach den schönen Erfolgen zuletzt gab es am Mittwoch in Drammen einen so nicht erwarteten Rückschlag. Hanna Kolb, Sandra Ringwald und Sebastian Eisenlauer mussten als jeweils Fünfte ihrer Läufe im Viertelfinale die Segel streichen, alle anderen hatten es gar nicht bis dahin geschafft. Die Siege gingen an hochdekorierte Norweger: Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla setzte sich ebenso durch wie Weltmeister Petter Northug.

"Ganz klar: Das war nichts. Wir hatten uns viel mehr vorgenommen.", meinte Herren-Trainer Janko Neuber zusammenfassend für das ganze Team. Eisenlauer konnte er noch in Schutz nehmen. Auf dem schmalen Stadtkurs mit einer 180-Grad-Kurve musste der Sonthofener im Duell mit vier auf gleicher Höhe sprintenden Konkurrenten Speed herausnehmen, um nicht zu stürzen. "Da war es dann nicht mehr möglich, weiter nach vorn zu kommen", kommentierte Neuber.

Anders sah es bei den Damen aus. "Da hat man gesehen, dass keine von ihnen heute in der Verfassung war, um anzugreifen", betonte der Coach. "Einige wie Denise Herrmann hatten zuletzt gekränkelt und deshalb schon nicht an den deutschen Meisterschaften teilgenommen. Vielleicht war für andere der Wettkampfstress der vergangenen Wochen zu hoch oder die schwierigen äußeren Bedingungen haben zu viel Körner gekostet. Das müssen wir noch analysieren", sagte Neuber.
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