Tennis
Scharapowa plant schon die Rückkehr

Dopingsünderin Maria Scharapowa. Bild: dpa
Indian Wells. Die Konkurrenz schimpfte in der Wüste von Kalifornien über den Schaden für den Sport, Dopingsünderin Maria Scharapowa selbst spielte am Strand von Los Angeles fröhlich Tennis. Zum Auftakt des Masters-Series-Turniers in Indian Wells diskutierten die Profis in Umkleidekabinen und Interviewräumen fast nur ein Thema: die positive Dopingprobe der russischen Ausnahmeathletin.

"Das sind schreckliche Neuigkeiten für die Sportwelt und ganz besonders für unseren Sport", erklärte der frühere spanische Weltranglisten-Erste Rafael Nadal in deutlichen Worten. "Es ist furchtbar, weil der Sport sauber sein muss und sauber aussehen muss." Der Tennis-Sport habe ein gutes Anti-Doping-Programm, behauptete er.

Scharapowa muss derweil eine lange Sperre fürchten, zwei oder gar vier Jahre scheinen möglich. In guter Laune präsentiert sie sich trotzdem - und bedankte sich via Facebook bei ihren Anhängern für großen Zuspruch. In den Klamotten ihres Ausrüsters Nike hielt sie sich am Strand von Los Angeles fit - obwohl der Sponsor den hoch dotierten Vertrag vorerst auf Eis gelegt hatte. Mit Beach-Tennis will sich die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin aber nicht auf Dauer begnügen, sie will auf die großen Schauplätze zurückkehren.

"Ich bin entschlossen, wieder Tennis zu spielen und hoffe, ich werde die Chance dazu haben", bekräftigte sie. "Ich wünschte, ich müsste das nicht durchmachen, aber ich muss - und ich werde es auch tun."
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