Weltcup-Riesenslalom
Neureuther verschenkt Podest

Hinterstoder. Den erneut verschenkten Podestplatz beim abschließenden Weltcup-Riesenslalom in Hinterstoder fand Felix Neureuther richtig bescheiden. "Heute ärgere ich mich wirklich", grummelte er am Sonntag in Oberösterreich. "Ich bin viel zu taktisch gefahren. Damit gewinnt man keinen Blumentopf." Wie Stefan Luitz zwei Tage zuvor verbaselte der beste deutsche Skirennfahrer einen zweiten Platz im Finale noch und wurde am Ende wie am Freitag Sechster. Überlegener Sieger war erneut der starke Franzose Alexis Pinturault. Dahinter folgten Marcel Hirscher (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen).

"Das ist eine Saison mit magerer Podestausbeute", sagte DSV-Alpinchef Wolfgang Maier und betonte: "Unser Glück ist, dass es ein Jahr ohne Großereignis ist." Nach der Tagesausbeute mit Platz sechs für Neureuther, Rang neun für Stefan Luitz und dem enttäuschenden 21. Platz für Fritz Dopfer sei er dennoch "ranzig" und "erzürnt" gewesen.

Nur einen Tag nach ihrem vermeintlich bösen Sturz im Super-G hat Lindsey Vonn ihren Start im Kombinationsrennen von Soldeu nicht mit einem vorderen Platz krönen können. Die am linken Knie verletzte Amerikanerin fiel am Sonntag nach überraschender Bestzeit aus dem Speed-Teil im entscheidenden Slalom auf Rang 13 zurück. Für Vonn war das Rennen in Andorra dennoch ein kleiner Erfolg, konnte sie doch ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf Lara Gut auf 28 Punkte ausbauen. Die Schweizerin schied im Slalom aus und ließ nach ihrem 16. Platz am Vortag eine weitere Chancen auf Punkte liegen.

Die deutschen Athletinnen hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Viktoria Rebensburg schied im Super-G aus.
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