40. Ausgabe des "Oberpfälzer Heimatspiegel" erschienen
Begleiter durchs ganze Jahr

Pressath. Sich immer wieder neue erfinden und trotzdem im Kern der alte bleibe. Nach dieser scheinbar widersprüchlichen Maxime handelt Buchhändler und Verleger Eckhard Bodner, wenn es um das Flaggschiff seines Verlages für Regionalliteratur geht, den "Oberpfälzer Heimatspiegel". Immerhin erscheint diese Jahresschrift inzwischen in der 40. Ausgabe und kann somit ein kleines Jubiläum feiern.

In diesen vier Jahrzehnten hat das Buch zweimal den Namen gewechselt und aus bescheidenen Anfängen ist ein echtes Vorzeigeobjekt geworden. Im Jahr 1976 erschien mit dem ersten "Heimatkalender für die nördliche Oberpfalz" der Prototyp als kleiner Bruder des schon etablierten "Heimatkalender für Fichtelgebirge und Frankenwald", herausgegeben von Kreisheimatpfleger Franz Busl aus Bärnau. Schon in der zweiten Ausgabe besann man sich auf die ganze Oberpfalz als Bezugsraum und so ist es bis heute geblieben.

Eckhard Bodner nahm den Heimatkalender ab der Ausgabe 1992 unter seine Verlagsfittiche. Ihm war es ein Anliegen die besten Autoren, Fotografen und Heimatkundler der Oberpfalz für den Heimatkalender zu gewinnen. Bekannte Namen wie Toni Laurer, Harald Grill, Willy Mitterhuber, Grete Pickl, Bernhard Setzwein, Friedrich Brandl, Margret Hölle oder Josef Fendl zeugen davon, dass diese Strategie aufgegangen ist. Obwohl auch der neue "Oberpfälzer Heimatspiegel" mit seinem informativen Kalendarium immer noch die Attribute eines Kalenders aufweist legt Eckhard Bodner großen Wert darauf, dass es sich bei seinen Schützling um eine Jahresschrift und nicht um einen Kalender im herkömmlichen Sinne handelt. Zusammen mit dem damaligen Bezirksheimatpfleger Dr. Franz Xaver Scheuerer entschied man sich daher 1998 den Begriff Kalender aus dem Titel zu verbannen und die Schrift auch inhaltlich deutlich aufzuwerten. Als strahlend weißer "Oberpfälzer Heimatspiegel" begeistert er seitdem durch viele Farbbilder und seit der 2014er Ausgabe durch ein völlig neu gestaltetes Erscheinungsbild. Mit den Titelbildern von Kloster Speinshart, der Burg Trausnitz oder aktuell dem Ortsbild von Kallmünz sind die letzten Jahrgänge echte "Hingucker" geworden und mit dem neuen von Daniela Kleber entworfenen Layout wollen Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl und Verleger Eckhard Bodner auch die jüngeren Leserschichten für den "Oberpfälzer Heimatspiegel" gewinnen.

Mit 208 Seiten Umfang und fünfzig Beiträgen ist die Ausgabe für 2016 wieder ein echtes Spiegelbild der ganzen Oberpfalz. Natürlich ist auch unser Raum gut vertreten. So erzählt Ruth Würner von einer Wanderung auf den Rauhen Kulm, Albert Walberer berichtet über die fünf Geistlichen aus der Eichelberger Familie Götz und Charlotte Goller stellt "Grafenwöhr in Geschichte und Gegenwart" vor. Breiten Raum nimmt das Jubiläum von Kaiser Karl IV. ein, der vor 700 Jahren geboren wurde und während seiner Regentschaft wichtige Privilegien an die Orte Eschenbach, Grafenwöhr und Auerbach entlang der "Goldenen Straße" vergab.

Die gerade in den Verkauf gegangene Ausgabe ist somit wieder ein unverzichtbarer Begleiter durchs ganze Jahr für alle Freunde der Oberpfalz. Zum Preis von 7.95 Euro ist er überall im Buchhandel erhältlich.
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