55-Jährige bei schwerem Verkehrsunfall getötet - 24-Jähriger schwer verletzt
Frontaler Zusammenstoß im Tunnel

Bei dem Frontalzusammenstoß der beiden Autos wurde eine 55-Jährige getötet. Der 24-Jährige, der mit seinem Wagen frontal in den Gegenverkehr gefahren war, wurde schwer verletzt. (Bild: tl)

Furth im Wald. (tl) Was BRK-Rettungsdienst und Feuerwehren vor drei Jahren geübt hatten, wurde am frühen Sonntagmorgen zur traurigen Realität: In der Mitte des Deschlberg-Tunnels ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde eine 55-jährige Tschechin getötet, der Unfallverursacher, ein 24-Jähriger aus Mais, schwer verletzt.

Wie vom stellvertretenden Polizei-Inspektionsleiter Ludwig Kreitl zu erfahren war, ereignete sich der Unfall gegen 5.20 Uhr wie folgt: Der 24-Jährige fuhr in seinem BMW „Mini“ aus Richtung Cham kommend in den Tunnel ein. Wie die Videoaufzeichnung des Tunnels ergab, kam er aus bisher nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte dabei mit einer entgegenkommenden 55-jährigen Tschechin, die in einem Hyundai saß, zusammen.

Fahrer eingeklemmt

Beide Fahrer, die jeweils alleine in ihrem Wagen saßen, wurden durch die Wucht des Zusammenstoßes massiv eingeklemmt. Für die Tschechin kam jede Hilfe zu spät; sie verstarb vermutlich unmittelbar nach der Kollision.
Der Mini-Fahrer erlitt schwere Beinverletzungen. Seine Rettung gestaltete sich als schwierig, forderte die Einsatzkräfte sehr. So konnte er erst befreit werden, nachdem das Dach seines Pkw abgetrennt war.

25.000 Euro Sachschaden

Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Regensburg geflogen. Ob er Alkohol im Blut hatte? „Das müssen wir erst überprüfen“, so gestern Kreitl. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 25.000 Euro. Der Tunnel war rund vier Stunden gesperrt.
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