Agrarzentrum Almesbach stellt seine Aufgaben und Schwerpunkte vor - 145 Kühe und 40 Kälber - ...
Ausbildung und erneuerbare Energie

Am Sonntag wird das Agrarzentrum Almesbach bei einem "Tag der offenen Tür" zum großen Schaufenster der heimischen Land- und Forstwirtschaft. Gemeinsam mit Behörden und verschiedenen Institutionen sowie Firmen informieren Vertreter der Einrichtung sowohl die Verbraucher als auch das interessierte Fachpublikum über umweltschonende, tierfreundliche und verbraucherorientierte Nahrungsmittelproduktion.

Dabei setzt das Agrarzentrum zwei Schwerpunkte. Das ist einmal die verantwortungsvolle Tierhaltung und zudem die ressourcenschonende Energieerzeugung. "Verantwortungsvolle Tierhaltung praktizieren wir mit unserem kompletten landwirtschaftlichen Betrieb mit 145 Kühen und 40 Kälbern", erklärt der Leiter des Agrarzentrums, Helmut Konrad. Das Tier stehe dabei im Mittelpunkt.

"Produkt ist Bildung"

"Unser Produkt, das wir am Markt absetzen, ist Bildung." Dies müsse in der Praxis passieren - darum brauche man den Betrieb für die überbetriebliche Ausbildung von etwa 500 Lehrlingen pro Jahr in der Landwirtschaft sowie Studenten aus ganz Bayern.

Zweiter Schwerpunkt der Einrichtung ist die erneuerbare Energie. Das Agrarzentrum ist laut Helmut Konrad nach dem Bau einer Hackschnitzelheizanlage, der Stromproduktion mit Photovoltaik und der Errichtung einer Biogasanlage, die täglich die Energie von 500 Liter Heizöl produziert, im Gebäudebereich energetisch autark.

Rapsöl für Schlepper

Zudem produziere man Rapsöl für den Betrieb der Schlepper. Die gesamte Energieproduktion des Standortes Almesbach, so der Leiter des Agrarzentrums weiter, liege in der Summe bei 130 Prozent des Bedarfs.
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