Alles hat seinen Preis

Kritik am Bundespräsidenten:

Ich bin Erstgeborener einer deutschen Mutter und eines deutschen Vaters 1935 in Berlin. Ehrt es den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dass er sich für das Deutsche Kaiserreich im Kollektiv entschuldigt? Aber wir leben im Jahr 2015, mit Trennung durch die Berliner Mauer bis 1989. Bin mit etwa 30 Nationen sportlich zusammengekommen und vom französischen Stadtkommandanten mit Band geehrt worden: für die deutsch-französische Freundschaft.

Meine türkische Verwandtschaft mit Enkeln lebt heute in Berlin oder - nach rund 30 Jahren Arbeit in Berlin - wieder in der Türkei, in Antalya. Verwandtschaft habe ich noch in den Niederlanden. Kann man in der Erinnerung an das Osmanische Reich - wie in der Gauck-Rede - die Gegensätze relativieren, wenn dafür neue Gegensätze mit der Türkei aufgebaut werden? Hier darf man Zweifel anmelden. Joachim Gauck als Bundespräsident hätte manchmal lieber Pfarrer bleiben sollen.

Deutschland hat sich aus der Armut der Nachkriegsjahre noch zu einer ganz passablen Demokratie entwickelt. Wie heute alles nach Europa drängt, wegen der Armut, der Kriege in Afrika und der kulturellen sowie Glaubens-Gegensätze ... Es kommt doch auf die politisch Verantwortlichen an! Deutschland hat Helmut Kohl und Michail Gorbatschow viel zu verdanken. Aber alles hat seinen Preis, siehe EZB nebst Gremium dazu.

Heinz Fink, 95704 Pullenreuth
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