Alte Heizanlagen tauschen - Bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen
Der schnelle Weg zur effizienten Heizung

Drei Viertel des Energiebedarfs eines deutschen Durchschnittshaushalts werden für die Wärmeerzeugung verbraucht. "Es lohnt sich daher, zur Heizsaison über Verbesserungsmöglichkeiten an der Heizung nachzudenken, denn die kalten Tage kommen bestimmt", rät Bauen-Wohnen-Fachmann Oliver Schönfeld.

Während moderne Heizanlagen mit Brennwerttechnik die Energie mit einem optimalen Wirkungsgrad ausnutzen, kann bei älteren Kesseln ein Teil der Wärme ungenutzt durch den Schornstein entweichen. Zudem wurden in früheren Jahren oft Anlagen eingebaut, die den Wärmebedarf des Hauses übersteigen.

Vor allem nach einer zusätzlichen Dämmung oder dem Austausch von Fenstern sind alte Kessel oft überdimensioniert - etwa so, als würde man einen Stadtflitzer mit einem Sechszylindermotor antreiben.

Dem Energieversorger E.ON zufolge sind durch eine Heizungserneuerung Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent möglich, so dass sich die Modernisierung der Heiztechnik schon nach wenigen Jahren rechnen kann.

Viele regionale Heizungsfachbetriebe bieten ein Komplettpaket aus Beratung, Demontage und Entsorgung der Altanlage sowie Installation und Inbetriebnahme der neuen. Auch um die Beantragung von KfW-Fördergeldern, die bis zu zehn Prozent der Kosten ausmachen, muss sich der Hausbesitzer nicht selbst kümmern. (djd)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.