Am Sonntag Krammarkt in Luhe - Handwerk, Deko, Osterschmuck
Geschichtlicher Hintergrund

Luhe. (bey) Am Palmsonntag, 29. März, findet auf dem historischen Marktplatz in Luhe der vierte Krammarkt statt. Das historische Ensemble der Martinskirche, des Alten Rathauses und des Gänselieslbrunnens wird für den Krammarkt bei hoffentlich schönem Wetter eine ideale Kulisse abgeben. Stöbern, kramen, schauen und kaufen, das ist das Kennzeichen dieses Krammarktes.

Knapp dreißig Anbieter werden ihre Stände aufbauen und handwerkliche Erzeugnisse wie Osterschmuck, Holz- und Schnitzkunst, Malerei, Häkel- und Stricksachen anbieten, mit gegrillten und geräucherten Fischen, Wurst in Dosen, Wild und Käse den Besuchern den "Mund wässrig" machen oder zu einem gediegenem Glas Frankenwein einladen, der natürlich auch für zu Hause eingekauft werden kann. Vogelhäuschen und Insektenhotels, Türkränze und Trockenblumengestecke sind ebenfalls im Angebot.

Der Krammarkt hat eine alte Tradition, geriet aber im Laufe der Jahre, ebenso lange in Vergessenheit und wurde dann als besondere Attraktion für Luhe wiederbelebt. Bis ins Mittelalter geht der Markt nach alten Überlieferungen zurück und ist eng mit dem Marktrecht Luhes verbunden. Das Jahr 1270 ist mit der Gewährung des Marktrechtes engverbunden, das von Kaiser Ludwig dem Bayern im Jahr 1311 erneut mittels Urkunde bestätigt wurde. Bereits damals war das Marktrecht mit der Erlaubnis verbunden, wöchentlich am Mittwoch einen freien Markt abzuhalten und zweimal jährlich einen Jahrmarkt.

Einer dieser Märkte durfte laut der Überlieferung in der Osterwoche abgehalten werden. Entsprechend dieses geschichtlichen Hintergrundes wurde der Krammarkt wieder eingeführt und gehört jetzt zu den festen Terminen in Luhe.
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