Am Sonntag "Tag der offenen Tür" bei der Feuerwehr Speichersdorf - Einsatzbereitschaft wird ...
Bestens ausgerüstet

Speichersdorf. (rzv) "Tag der offenen Tür" bei der Feuerwehr: Am Sonntag, 21. Juni, können sich die Besucher in der Ganghoferstraße 20 ab 13 Uhr umfassend über die Arbeit der Einsatzkräfte informieren.

Am Tag davor lädt die Jugendfeuerwehr ab 18.30 Uhr zum gemütlichen Beisammensein am Johannisfeuer ein. Erworben werden können Rettungskarten für Fahrzeuge. Auf die Kinder warten Fahrten mit den Feuerwehrautos und vieles mehr.

Im Zuge des Einsatzkonzeptes 2020 des Kreisfeuerwehrverbandes mit seinem Wechselladersystem wurde die Speichersdorfer Wehr in Zusammenarbeit mit der Kirchenlaibacher Wehr zu einem von vier Wechsellader-Stützpunkten im Landkreis und damit zu einem der Leistungsträger, insbesondere in der Inspektion IV.

Wasserversorgung, Umwelt und Transport gehören mittlerweile zu den Kernkompetenzen. Vier Abrollbehälter (AB), die auf ein Trägerfahrzeug gesetzt werden, beherbergt der Gerätepark mittlerweile. In Speichersdorf sind die Module AB Transport, AB Chemie-Umweltschutz und AB Wasserförderung sowie eine Logistik-Mulde und ein Modul des Landkreises untergebracht. Herzstück ist das neue, 227 000 Euro teure Wechselladerfahrzeug (WLF) "Florian Speichersdorf 82/1". Der 400 PS (294 kW) starke MAN TGS 26400 wurde 2012 in Dienst gestellt.

Der wachsende Fuhr- und Gerätepark machte zwischenzeitlich räumlich einen weiteren Hallenerweiterungsbau mit zwei Stellplätzen für die Wechsellader-Container notwendig. Zusammen mit einer modernen Schlauchreinigungsanlage und dem neuen Abrollbehälter "Löschwasserförderung" mit 8000 Liter in der Minute Pumpleistung wurde der zweite Gerätehausanbau Mitte Mai seiner Bestimmung übergeben. Eine Pflichtanschaffung im Stand der Technik war die Schlauchreinigungsanlagen. Über ihre Funktions- und Leistungsfähigkeit können sich die Besucher bei Live-Vorführungen von Jörg Fichtner ein Bild machen. Einmal mehr hat für all diese Maßnahmen und Anschaffungen die Mannschaft um Kommandant Roland Steininger ihre Freizeit geopfert. Unter anderem wurden die komplette Elektroinstallation, die Putzarbeiten, Holzverkleidung und der Mauerbau in Eigenregie erledigt und für die Außenanlage am Hang hinter dem neuen Gebäude Böschungssteine verlegt. Etwa 300 000 Euro kostete der Anbau, bei 70 000 Euro Zuschuss. Vor dem Gebäude ist ein gepflasterter Waschplatz samt Benzinabscheider für die Einsatzfahrzeuge entstanden. Insgesamt wurden zudem in die Außenanlagen 30 000 Euro investiert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.