Amok-Alarm
Entwarnung an Uni Nürnberg

Nürnberg. Wegen einer anonymen Amok-Warnung ist ein Gebäude der Universität Erlangen-Nürnberg geräumt und durchsucht worden - Hinweise auf eine konkrete Gefahr fand die Polizei allerdings nicht. Einsatzkräfte hätten das Gebäude am Freitagvormittag durchsucht und nichts Verdächtiges entdeckt, sagte ein Polizeisprecher nach dem Großeinsatz. Zum Abschluss des Einsatzes sollten Hundeführer die Uni nochmals absuchen. Mehr als 1000 Dozenten und Studenten mussten das Vorlesungsgebäude des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften verlassen.

Grund für die Aktion, an der sich auch Spezialisten des SEK beteiligten, war ein anonymes Schreiben, das bei der Polizei eingegangen und auch an dem Gebäude aufgehängt worden war. In dem Brief befürchtete der Verfasser, dass ein Bekannter einen Amoklauf an der Universität geplant hatte. Er wolle sich "an Personen rächen, die ihm seiner Meinung nach sein Leben zerstört haben", heißt es darin. Der Bekannte habe an der Uni ein Studium begonnen und gebe Dozenten und Studenten eine Mitschuld an dessen Scheitern. Er habe daher geplant, mehrere Menschen und sich selbst zu erschießen.
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