An einem Strang ziehen
Leserbriefe

Zum Bericht "Geschenk ein Schlag ins Gesicht" vom 22. Oktober:

Wenn nicht Futterneid - was dann, Herr Stahl? Ich finde, Sie sollten sich bei ihrem Selber Amtskollegen für diese Polemik entschuldigen, wenn interkommunale Zusammenarbeit nicht nur eine Worthülse für Sie ist.

Da die demografischen Zukunftsperspektiven für das Stiftland und das Sechsämterland nicht gerade rosig sind, sollten alle Politiker und kreativen Köpfe an einem Strang ziehen, um möglichst viele staatliche Fördermittel in die Region zu bringen - durch wen und für was auch immer. Bisher haben Sie ihre "Tirschenreuther Gartenschau" als einmaliges und erfolgreiches Sommermärchen verkauft, wofür die eingesetzten Eigenmittel der Stadt voll gerechtfertigt gewesen seien. Wenn nun die Stadt Selb, die nicht mit so positiven Zahlen wie Sie prahlen kann, im Jahr 2023 (!) eine Sondergarten-Ausstellung "geschenkt" bekommt, dann sollte man im Interesse der Region - besonders als stellvertretender Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg - dazu gratulieren und dies nicht wie Sie als "Schlag ins Gesicht" wahrnehmen.

Alois WeißKonnersreuth

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