An hohes Hochwasser denken
Briefe an die Redaktion

Ein Leser schreibt zum Artikel "Edeldorfer Weg: Es geht weiter", Ausgabe vom 22./23. November:

Beim Lesen dieses Beitrags kam mir die angekündigte Planung plötzlich seltsam vor: Es soll ein Gebiet am unmittelbaren Rand einer Flussaue bebaut werden. Die Frage einer etwaigen Hochwassergefahr wird diskutiert, aber nur für ein paar angrenzende Parzellen als relevant angesehen. Der Rest könnte bebaut werden. Aber was, wenn eines Tages ein bisher nicht erlebtes Hochwasser auftritt? Würde dann nicht das Wehklagen der Betroffenen groß, die Frage nach öffentlichen Mitteln selbstverständ-lich, der spätere Bau von Hochwasserschutzmaßnahmen unausweichlich sein - und ein wackerer Vertreter der Politik in Gummistiefeln in den reißenden braunen Fluten vor den Kameras der Medien bei den Sandsäcken stehen?

Dr. Johannes OttoEdeldorf

Siebenjähriger bittet

Eine Zuschrift zur "Regi":

Eine Bitte an den Bürgermeister und die Stadträte: Ich heiße Christoph, ich bin sieben Jahre alt und gehe in die zweite Klasse. Ich gehe jeden Donnerstag in die Bücherei und suche mir dort Bücher zum Lesen, Hörspiele, Filme, Zeitungen, aber auch Bildbände zum Anschauen aus, die ich mitnehme. Außer Lego-bauen sind Bücher mein größtes Hobby. Jetzt haben mir meine Eltern erklärt, dass ich bald viel weniger Sachen mitnehmen darf und dafür auch noch Geld bezahlen muss. Das macht mich wütend und traurig! Ich wünsche mir, dass Kinder auch weiterhin nichts bezahlen müssen und wir so viele Sachen mitnehmen dürfen wie bisher. Bitte denkt doch mal über meinen Wunsch für uns Kinder nach.

Christoph KäsWeiden

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