Andreasmarkt in Weidenberg am 30. November
Ideen- und Schmankerlvielfalt

Weidenberg. (op) Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Andreasmarkt am ersten Advent ein ganz gewöhnlicher Jahrmarkt in Weidenberg, bei dem sich die Bevölkerung vor allem mit Dingen des täglichen Bedarfs eindeckte.

Danach verschwand das adventliche Markttreiben auf dem Oberen Markt für Jahrzehnte in der Versenkung. Erst im Jahre 1987 wurde der Andreasmarkt, bis heute allerdings unter anderen Vorzeichen, wieder zu neuem Leben erweckt. Seit 28 Jahren nun sind es vor allem die örtlichen Vereine und einige einheimische Unternehmer, die an diesem Tag zu einer Schlemmerreise mit vielen Leckereien und nicht alltäglichen Getränken auf dem vorweihnachtlich geschmückten Rathausplatz einladen. So umfasst das Spektakel am 30. November rund 50 Stände, an denen die unterschiedlichsten Gaumenfreuden angeboten werden.

Feinschmecker kommen vor allem an den Ständen des Gemeindepartnerschaftsvereins auf ihre Kosten, da hier Spezialitäten aus den vier Partnergemeinden aus Frankreich, Südtirol, Tschechien und Polen auf die Gäste warten. Auf dem gepflasterten Geviert des Oberen Marktes gibt aber auch viele Ideen für den Gabentisch und kunstvoll gefertigte Handarbeit.

Eröffnet wird der vorweihnachtliche Rummel vor dem 1909 erbauten Rathaus um 10.45 Uhr durch Bürgermeister Hans Wittauer. Jeweils zur vollen Stunde bieten örtliche Chöre und Musikgruppen den vielen tausend Besuchern eine besinnliche Einstimmung auf das nahe Christfest. Von 10.30 Uhr bis etwa 17 Uhr richtet der Markt Weidenberg einen kostenlosen Buspendeldienst vom Bahnhof zum Obermarkt ein.
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