Angemerkt zum "Dschungelcamp" von RTL
Der König

Da sitzt er ganz allein im Camp, weint, schluchzt, zittert. Ja, es sind intensive TV-Momente, als Menderes Bagci zum "Dschungelkönig" gewählt wird. Von der RTL-Witzfigur zum Sympathieträger für Millionen: Die Geschichte des Menderes lässt niemanden kalt. Und sie ist das Erfolgsrezept für die Show.

Das Casting für die zehnte Staffel hat optimal funktioniert. Kein Schnarch-Lager wie letztes Jahr mit der Königs- Langweilerin Maren Gilzer. Diesmal waren Typen dabei, die trefflich zum Smalltalk bei der Arbeit oder abends mit Freunden taugten. Groß-Brust Sophia, Großmaul Thorsten, Großkotz Helena. Ein Potpourri der Eitelkeiten.

Das Dschungelcamp 2016 mal wieder voll im Spagat zwischen Assi-TV und Grimme-Preis. Dass der große Loser Menderes mit haushohem Vorsprung Gewinner wurde, ist nicht das schlechteste Zeichen für die Sensibilität der Zuschauer. Der 31-Jährige ist höflich, liebenswert, skurril. Menderes hat es auch verdient, dass er jetzt vor Geldgeiern und Niedermachern wie Dieter Bohlen geschützt wird.
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