Angemerkt zur Entdeckung des nahen Exoplaneten
Reif für die Erkenntnis?

Es gibt bedeutendere Entdeckungen in der Wissenschaft als die eines weiteren Exoplaneten. Der Nachweis des Higgs-Teilchens war so eine, auch die Messung von Gravitationswellen. Doch der Fund so einer neuen Welt beflügelt die Fantasie auf ganz andere Weise. Zumal, wenn diese vor der kosmischen Haustür liegt. Ein Planet bei Proxima Centauri, 4,2 Lichtjahre entfernt. Näher geht's nicht. "Contact" und andere Science-Fiction-Erzählungen lassen grüßen. Funksignale zu wem auch immer auf dem Himmelskörper bräuchten nur etwas über vier Jahre - auch in Gegenrichtung.

Die Jagd nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems berührt eine Kernfrage der Menschheit: Sind wir doch nicht allein in diesem gigantisch weiten Universum? Noch gibt es dazu keine Antwort, und vielleicht werden wir heute lebenden Erdenbürger sie nicht mehr bekommen. Das muss kein Schaden sein. Die Spezies Mensch, die sich gerade in Fragen der Weltanschauung gegenseitig massakriert, wäre womöglich gar nicht reif für eine solche erschütternde Erkenntnis.
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