Anschlag oder Unglück?
Thailand: Explosionen in Hua Hin

Bangkok. Bei zwei Explosionen in einem thailändischen Touristenort ist mindestens ein Mensch getötet worden. Mindestens 22 wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt.

In dem bekannten Touristenort Hua Hin, 198 Kilometer südlich von Bangkok, war es in der Nacht zum Freitag kurz nacheinander zu zwei Explosionen gekommen. Das teilte die Polizei mit. Diese schloss einen Unfall als Ursache der Explosionen aus, machte aber zunächst keine weiteren Angaben. In dem Bereich seien viele Touristen, aber auch Einheimische unterwegs gewesen, sagte der örtliche Polizeichef Kasana Jamswang. "Was wir jetzt tun können, ist das Gebiet abzusichern und mehr Informationen herauszubekommen."

Bei der Toten handelte es sich laut Polizeiangaben um eine thailändische Verkäuferin. Über die Identität der Verletzten wurde zunächst nichts bekannt. Vier von ihnen seien noch in einem kritischen Zustand, hieß es.

Die deutsche Botschaft sei eingeschaltet worden und stehe in Kontakt mit den thailändischen Behörden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend in Berlin. "Die deutsche Botschaft bemüht sich um Aufklärung, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind."

Lokalen Medienberichten zufolge ereigneten sich die Explosionen an einer Kreuzung, an der bei in- und ausländischen Touristen beliebte Bars liegen. Viele Thailänder waren vor einem langen Wochenende schon in dem Seebad südlich der Hauptstadt eingetroffen.
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