Arroganz und Selbstüberschätzung
Leserbrief

Zum Bericht vom 7./8. März 2015 "CSU will Mehrheit zurück".

Jede Niederlage schmerzt. Dass diese aber womöglich auf Arroganz und Selbstüberschätzung beruht, kann aus den Aussagen bestimmter Verantwortlicher entnommen werden. Wer kritische Wortbeiträge als "geganselt" bezeichnet oder gar "Herumkasperei" unterstellt, mag dies zur Frustbewältigung brauchen, Vertrauen und Wertschätzung erntet man damit nicht.

Natürlich hat die CSU Moosbach die 1,8 Millionen Euro Entschuldungsmittel des Freistaats zuwege gebracht. Allerdings nicht in der Periode des seit 2008 amtierenden Bürgermeisters. Vielmehr hat dessen Vorgänger - damals noch mit einer knappen Mehrheit im Marktrat ausgestattet - tatsächlich soviel Schulden aufgebaut, dass die Kommune nur noch mit der staatlich verordneten Konsolidierung überleben konnte und kann. Ein zweifelhaftes, merkwürdiges Verdienst. Dass für diese Fehlleistung damalige CSU-Markträte auch noch mit der kommunalen Verdienstmedaille ausgezeichnet wurden, mag verstehen wer will. Die Wähler in Moosbach haben jedoch noch rechtzeitig erkannt, wer und was hinter leeren Worthülsen steckt.

Johann Hanauer92709 Moosbach

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