Audienz in Rom
Papst Franziskus empfängt Tausende Obdachlose

Papst Franziskus empfing am Freitag Obdachlose im Vatikan. Bild: dpa

Rom. Mit einer Audienz für Tausende Obdachlose auch aus Deutschland hat Papst Franziskus ein Zeichen für die Armen gesetzt. Sie dürften nicht als "Sklaven" ausgenutzt werden, sagte der Pontifex am Freitag im Vatikan vor den 3000 bis 4000 Besuchern aus mehr als 20 Ländern. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bat um Verzeihung für die Momente, in denen sich die Christen von den Armen abgewendet hätten. Die Armen seien diejenigen, die Frieden schafften - deshalb seien die Welt, die Kirche und die Religionen auf sie angewiesen. "Der Papst ist so gütig wie er auch erscheint", sagte Rita Bernzen vom Haus Bethlehem in Hamburg, die eine Gruppe begleitete. Sie habe nicht gedacht, dass das Treffen so emotional werden könnte. Umgeben von den Obdachlosen sei Franziskus "ganz einer von ihnen" gewesen. "Und das haben alle gefühlt, glaube ich."

Franziskus (79) ist zudem mit dem Medienpreis "Bambi" ausgezeichnet worden. Das katholische Kirchenoberhaupt nahm den Preis bereits am Donnerstag in Rom entgegen, wie Hubert-Burda-Media bekanntgab. Die Verleihung des Bambi an den Papst soll am 17. November in der Live-Sendung "Bambi 2016" ab 20.15 Uhr in der ARD zu sehen sein.
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