Auf christlich-abendländische Werte besinnen

Zum Betreuungsgeld:

Eigentlich sollte man das Wort "Herdprämie" gar nicht mehr in den Mund nehmen, dennoch zwingen die Umstände erneut dazu, sich damit zu befassen.

Die Werte-Orientiertheit lässt in unserem Land mehr und mehr zu wünschen übrig. Nicht genug, dass die Rufe nach noch mehr Kitas, Horten und Kindergärten immer lauter werden, nein man würde jetzt am liebsten alle Eltern gesetzlich dazu "verdonnern", ihre Kinder in die Obhut fremder Personen zu geben. Sicher sind hier hochqualifizierte Menschen am Werk, aber die Meinung zu vertreten, dass Kinder, die von ihren Eltern erzogen und betreut werden, dümmer seien als die Kita-Besucher (so zumindest die Meinung sogenannter Experten), halte ich für eine Frechheit den Eltern gegenüber.

Trauen wir unseren Eltern wirklich so wenig zu? Wir sollten froh sein, wenn es Eltern gibt, die zumindest bis zum 3. Lebensjahr ihr Kind selbst begleiten, anleiten und die Eltern-Kind-Bindung festigen möchten. Seit wann ist das verwerflich oder gar altbacken? Gestresste, hyperaktive Kinder sind keine Seltenheit mehr in der heutigen Zeit, nun darf sich jeder selbst fragen, woher das kommt. Wir sollten einmal eingerissene Mauern nicht wieder aufbauen, indem wir Strukturen von dereinst nun Stück für Stück wieder in unsere Gesellschaft integrieren.

Die Aufmerksamkeit und Liebe, welche nur Eltern ihren Kindern geben können, sind durch nichts ersetzbar. Fehlen diese Einflüsse der Eltern und zwar in den ersten Lebensjahren des Kindes, so ist es nicht verwunderlich wie viele aggressive und gewaltbereite Kinder und Jugendliche es heute gibt, irgendwo muss diese fehlende Herzensbildung ja ihren Ausdruck und ihr Ventil finden.

Wer bei seinem Kind bleiben möchte, der hat auch das Recht auf eine finanzielle Unterstützung, damit dies auch wirtschaftlich für die Familie etwas leichter zu stemmen ist. Christlich-abendländische Werte sind die Grundmauern unserer Kultur, die es auch in Zukunft zu bewahren gilt.

Sabine Zenger, 92637 Weiden
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