Aus der Oberpfalz gesehen
Dunkle Nebel in der Milchstraße

Amberg/Weiden. Der "E-Nebel" hat nichts mit Elektronik zu tun, auch wenn das "E" in seinem Namen das suggeriert. Das Himmelsobjekt trägt seine Bezeichnung wegen seiner Form, die an einen nicht vollständigen Buchstaben E erinnert. Der Nebel im Sternbild Adler wird aus zwei Dunkelnebeln in einer Entfernung von etwa 2000 Lichtjahren gebildet, welche die Katalognummern Barnard 142 und Barnard 143 tragen. An solchen Regionen am Himmel wie diesem Milchstraßenarm haben Astrofotografen den Luxus, dass die hohe Sterndichte für einen hellen Hintergrund sorgt. Vor diesem heben sich Staub- und Molekülwolken als pechschwarze Gebilde ab. Der helle Stern links oben heißt auf Persisch Tarazed oder in der Bayer-Nomenklatur Gamma Aquilae. Matthias Mändl von der Volkssternwarte Amberg-Ursensollen fotografierte die Dunkelnebel mit einer modifizierten Sony alpha 7s an einem 70-Millimeter-Linsenteleskop. Bild: Matthias Mändl

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.