Baggern und Pritschen

Beim Beachvolleyball (gesprochen: biitschvolleyball) spielt man normalerweise mit den Armen und den Fingern. Wenn der Gegner den Ball über das Netz schmettert, nimmt Henrik ihn mit den Unterarmen an. Diese Technik nennt man Baggern.

"Dabei ist es wichtig, dass man die Arme möglichst dicht aneinander presst und schön in die Knie geht", erklärt Henrik. Tut das nicht weh, wenn so ein Schmetterball auf die Arme knallt? "Die ersten zwei, drei Wochen war es schon ein bisschen unangenehm", sagt der 13-Jährige. "Aber dann gewöhnt man sich dran." Um einen Angriff vorzubereiten, spielt Henrik den Ball mit den Fingerspitzen. Er pritscht ihn zu seinem Partner Luis. "Beim Pritschen bildet man mit den Daumen und Zeigefingern über dem Kopf ein Dreieck, um den Ball in hohem Bogen in die Luft zu befördern", erklärt Luis. Wenn das gut klappt, kann der Mitspieler den Ball übers Netz hauen.

Eins, zwei - und dann übers Netz! Wie beim normalen Volleyball dürfen die Spieler auch bei der Strand-Variante den Ball insgesamt dreimal berühren. Dann muss er beim Gegner gelandet sein. Am besten direkt im Sand. Denn so gibt es einen Punkt. In der Regel nutzen die zwei Beachvolleyballer Luis und Henrik diese drei Berührungen. So bereiten sie ihren Angriff am besten vor.

Manchmal kommt es vor, dass einer den Ball schon mit der zweiten Berührung übers Netz spielt. "Wenn man merkt, dass man ihn gerade gut rüberschlagen kann, so dass die anderen ihn nicht bekommen", erklärt Luis. (dpa)
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