Begeisterndes Konzert der Musikschule des Vierstädtedreiecks
Lieder zum Frühling

Eschenbach. (do) Die Musikschule des Vierstädtedreiecks zauberte zum Frühlingsanfang den musikalischen Frühling in die Aula des Gymnasiums Eschenbach. Sanft und leise, dann wieder munter, brausend und dynamisch wehte ein musikalischer Frühlingssturm durch den Eschenbacher Schul- und Musiktempel und als schließlich Musikschulleiter Joachim Steppert und seine jungen Sängerinnen und Sänger das Publikum mit dem Kanon "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder" zum beherzten Mitsingen ermunterten, war die Hörerschaft endgültig auf Frühlingserwachen eingestellt.

Einer bunten musikalischen Blumenwiese glich die Abfolge des Konzerts. Joachim Steppert und sein Lehrkörper machten sich mit den jungen Leuten auf einen fröhlichen Weg durch Länder und Kontinente, sprangen über den großen Teich nach Argentinien und Peru und landeten schließlich auf der "Grünen Insel". Frühlingslieder wechselten sich ab mit Klassik und internationale Folklore.

Das Jugendorchester entführte in großer Besetzung in die Klangwelten von Edvard Grieg und populäre Songs aus Vergangenheit und Gegenwart vervollständigten das anspruchsvolle Singen und Musizieren.

Ja, der Konzertabend weckte viele gute Geister und als die Kinderchöre I und II gemeinsam mit "Alle Vögel sind schon da" und "Singt ein Vogel" schon zur Programmeröffnung fulminant die ersten singenden Frühlingsboten begrüßten, begleitete stürmischer Beifall die "Dreikäsehochs". Treffend zum Frühlingskonzert zelebrierte Lukas Sporrer mit der Arabeske op. 18 perfekten Klavierfrühling. Robert Schumanns Kunst, Emotionen und heiteres Musizieren zu vermitteln, gelang dem Pianisten recht überzeugend.

Es folgte ein Glanzstück nach dem anderen. Das Vokalensemble "Charms" verriet in "My love is like a red rose" und "Down by the sally gardens" Liebesgefühle. Magdalena Dötsch (Querflöte) demonstrierte mit Johann Sebastian Bachs "Sonate g-moll BWV 1020" Herzenswärme und der Jugendchor setzte den lieblichen Ausflug in nördliche Landschaften mit "Early one morning" und "The windmills of your mind" fort.

Dann erfüllten Gitarrenklänge die Aula. Das Ensemble unter Leitung von Tomas Hanzlicek bezauberte mit lateinamerikanischen Weisen. Dem "Lob der Schönheit" nahm sich das Blockflöten- ensemble unter Leitung von Marie Langgärtner an und mit "Gic Gordons" besuchte ein gemischtes Ensemble Irland. Höchst Anspruchsvolles präsentierte das Jugendorchester. Dirigent Joachim Steppert wagte sich mit seinen Instrumentalisten an die Sätze "Morgenstimmung" und "In der Halle des Bergkönigs" aus der "Peer Gynt-Suite" des norwegischen Komponisten Edvard Grieg.

In ihrer musikalischen Leidenschaft in nichts nach standen das Percussions-Ensemble, die Kinderchöre und das Vokalensemble in ihren weiteren Beiträgen. Seemannsromantik verbreiteten gemeinsam der Kinderchor II und die Voice Kinds in "The drunken sailor". In derselben Besetzung erzählten die Jugendlichen in "Wunder geschehn" baladengeladen einfühlsam das Wunder von Bern, ein Song, der für die Botschaft steht, den Glauben an Wunder nicht zu verlieren.

Schließlich gelangen den jungen Bläsern von René Bauer mit den melodischen Zaubereien "Halleluja Drive", "Stepping out" und "Eye oft he Tiger" spielerische Kunststücke. Passend zum Frühlingskonzert hieß bei den Bläsern "Vielen Dank für die Blumen".
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