Bei der Berufswahl unterstützen
Berufspraxis

München.(dpa/tmn) Wer von den Eltern zu einem Beruf gedrängt worden ist, will es bei den eigenen Kindern oft anders machen. In der Folge mischt sich mancher bei der Berufsorientierung des Nachwuchses überhaupt nicht ein. Das sei jedoch ein Fehler, sagt Martin Neumann vom Berufspsychologischen Service der Agentur für Arbeit. Kaum jemand könne so gut wie die Eltern dem Sohn oder der Tochter Feedback geben, wo die Stärken und Schwächen liegen. Sich völlig aus der Berufswahl zurückzuziehen, sei falsch verstandene Zurückhaltung. Den Kindern entgeht dann die für sie wichtige Einschätzung.

Zur Begrüßung aufstehen

Berlin.(dpa/tmn) Für Azubis gehört es zum guten Ton, zur Begrüßung aufzustehen, wenn sie etwa am Schreibtisch sitzen und jemand den Raum betritt. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in einem Knigge für Auszubildende hin. Beim Händedruck sitzen zu bleiben, gilt als grob unhöflich. Hat das Gegenüber einen Titel wie einen Doktor, sollten Jugendliche den außerdem nennen. Sie verzichten nur darauf, wenn der andere das vorher schon einmal ausdrücklich verlangt hat. Keinen guten Eindruck machen außerdem saloppe Begrüßungen wie "Hey" oder "Na, du".

Arbeitsunfähigkeit sofort mitteilen

Berlin.(dpa/tmn) Arbeitnehmer sind dazu verpflichtet, ihre Arbeitsunfähigkeit dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. Nicht ausreichend ist es, erst im Laufe des Vormittags oder gegen Mittag beim Chef anzurufen, wenn man morgens anfangen muss. Machen Arbeitnehmer das, droht ihnen im schlimmsten Fall sogar eine Abmahnung. Denn der Arbeitgeber hat keine Chance, rechtzeitig Ersatz zu organisieren. Während der Krankschreibung sind sie außerdem verpflichtet, alles zu unterlassen, was eine Genesung gefährdet.
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