Bei jeder Familienfete weggerannt
Briefe an die Redaktion

Zum Thema "Feuerwehr geht auf Brautschau":

Der Kommentar von Kristina Sandig unter "Angemerkt" ist hervorragend. Er beschreibt, wie die Ausbildung und Ausstattung und Vorarbeit an Technik usw. zur optimalen Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren beim Einsatz im Notfall führt, was wiederum viele Stunden Freizeit fordert.

Dies ist den wenigsten Leuten bewusst. Sie schreibt, dass Feuerwehrdienst mehr als ein Hobby, sondern ein anspruchsvolles Ehrenamt sei. Mir ist das besonders bewusst gemacht worden, weil fast nie irgendein Zusammensein mit meinen Neffen, seien es Familienfeiern oder sonstige Treffen vergingen, ohne dass beide wegen eines Alarms aufsprangen und wegrannten.

Zum Thema Mildred Scheel: Ich habe im gleichen Sanatorium am Tegernsee gearbeitet, wo sie ihren Ehemann kennenlernte, und hatte, als ich nach vielen Jahren nach Amberg zurückkam, mit großer Verwunderung feststellen müssen, dass hier nicht eine Spur über sie zu finden war. Nicht einmal eine Gasse ist nach ihr benannt worden. Sie war die Begründerin der Deutschen Krebshilfe und als sie selbst Krebs bekam, riet man ihr von höchsten Kreisen in Bonn, sie solle doch in die USA zur Behandlung gehen. Da antwortete diese starke Frau, dass sie das ihren deutschen Krebspatienten doch nicht antun könne, da werde sie ja unglaubwürdig. Da frage ich mich wieder, darf diese Frau in Amberg nicht ein Zeichen der Erinnerung bekommen, selbst wenn es nur eine Gedenktafel wäre. Dank Carmen Nebel und ihrer TV-Sendung ist sie jetzt wenigstens im Fernsehen in Erinnerung gebracht worden.

Maria Beer, Amberg

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