Bei Konflikt Grafenwöhr als Ziel

"Millionen für Grafenwöhr":

Der Stadt Grafenwöhr wird diese Millioneninvestition nichts nützen. Riesige Hallen für noch mehr Kriegsgerät werden gebaut, deutsche Arbeitnehmer werden dort mit Sicherheit nicht zu sehen sein.

Angst bei alledem, was bisher für die Stationierung und den Ausbau des Kriegsübungsgeländes ausgegeben wurde, macht sich bei mir breit, wenn immer mehr Soldaten hier üben und Rüstungsgüter neben unserer Stadt Grafenwöhr gelagert werden. Dies erinnert mich eklatant an die Zeit des Kalten Krieges, in der Europa immer am Rande eines Kriegsausbruchs stand. Ist es denn unserer Regierung egal, dass hier hemmungslos Aufrüstung betrieben wird, und das auf Kosten der Sicherheit und der hier lebenden Bevölkerung? Fakt ist, dass unsere amerikanischen Freunde sukzessive Arbeitsplätze, die mit deutschen Arbeitnehmern besetzt waren, nach und nach mit amerikanischen Zivilkräften besetzen, natürlich nicht komplett, weil man sonst ja die Legende von der Deutschenfreundlichkeit aufgeben müsste.

Fakt ist auch, dass nach und nach der Übungsplatz Grafenwöhr durch die komprimierte Aufstockung von Militär und Equipment immer stärker in den Fokus möglicher Gegner im Falle einer militärischen Auseinandersetzung kommt.

Reinhard Moeller, 92637 Weiden
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