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Briefe an die Redaktion

Zur Diskussion um das Kinderhaus Tohuwabohu schreibt eine "betroffene Mutter":

Es ist mir klar, dass, wenn nicht genügend Geld in der Stadtkasse ist, gespart werden muss. Die Bemühungen des Stadtrats sind zu unterstützen. Aber: Die Eltern des Tohuwabohu haben bis jetzt schon zweifach zu Einsparungen bzw. besserer Kostendeckung beigetragen. Zum einen durch eine saftige allgemeine Gebührenerhöhung letzten Herbst, die durch den kommunalen Prüfungsverband gefordert wurde. Zum Zweiten wurde im Tohuwabohu bereits eine Küchenkraft gestrichen, was deutlich zu Einbußen in der Versorgung, besonders bei Krankheitsfällen, geführt hat.

Ich finde, dass die Eltern der Tohuwabohukinder hiermit ihren Beitrag geleistet haben und gerade bei Kindern im Allgemeinen und der gesunden Ernährung der Kinder im Speziellen nicht weiter gespart werden sollte.

Nina Raab, Weiden

Würgende Grüße

Zur Zitatsammlung "Stimmen aus dem Netz" vom 3. Februar und anderen Berichten:

Wieso gibt es Befürworter für einen "US-Fast-Food-Laden", die fast Tränen darüber vergießen, dass sie bald nicht mehr Big und sonstigen MäcMc vertilgen dürfen? Wie man weiß, wurden gerade die Beschäftigten in diesen "gelb-roten lustigen Ami-Restaurants" nicht gerade gut bezahlt.

Aber seit der Abstimmung der Weidener Bürger für das zukünftige neue Gewerbegebiet Weiden-West IV frage ich mich sowieso, ob das vielleicht an der "künstlerischen" oder doch eher an der "kulturellen" Stadtluft liegen mag. Die Beteiligung Weidener Bürger an der "Wir haben es satt"-Demo in Berlin am 17. Januar sprach ebenfalls für ein couragiertes Engagement gegen Gleichstromtrasse, Fracking, TTIP und Gentechnik: Ganze fünf Leute fanden sich da aus der "Oberpfalzmetropole"! Ich bin entzückt bei so viel offensichtlicher Zustimmung zur "GroKo"- Politik.

Zumindest wollen weder Merkel noch Steinmeier Waffen in die Ukraine liefern, worüber sich die Drohnenkämpfer und Spione aus dem friedlich-demokratischen Amerika sichtlich freuen. Vielleicht entsteht ja dort ein neuer "Mäc-Mc-Laden", und alle Max- Reger-Städter bekommen bei einem zukünftigen Urlaub 50 Prozent Rabatt auf alle "Hormon-, Antibiotika- und Massentierhaltungsprodukte" sowie "Gensalat" ! Wohl bekomm's!

Aber, liebe Freunde der "großen Stadt", die ihr doch sonst immer so gerne das Schicksal zu einem Wendemanöver ausnutzt (wie etwa "Jammer, Jammer, kriegen wir keine Unterstützungsgelder mehr, dann schließen wir eben dieses und jenes"), so solltet ihr auch diesmal das "Orakel im roten Backsteinbau" befragen, ob denn vielleicht etwas Nützliches und Sinnvolles daraus entstehen dürfte.

Lassen wir die zu uns Geflohenen selbstständig ein Fast-Food-Restaurant führen! Wenn man dann aber wieder in der Zeitung liest, dass die Migranten nicht einmal ohne Antrag Schnee schippen dürfen, muss man sich wieder an den Kopf langen und sich fragen: "Wo bin ich?" In Bayern. Einem Bayern, das in seiner Geschichte immer wieder gedemütigt und herabgesetzt wurde. Und genau diese überhebliche und respektlose Politik wird bis heute in Berlin fortgeführt und ist eben z. B. auch bei der Trauer um ein "Fast-Food-Restaurant", eingeführt von "amerikanischen Freunden", irgendwie spürbar. Na dann, lasst euch euere letzten Mc's noch gut schmecken. Mit würgenden Grüßen aus Vohenstrauß

Anton Wurzer, Vohenstrauß

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