Berlin.
Für Winter rüsten: Checklist für Hausbesitzer

(dpa/tmn) Es ist noch Herbst, aber Schneefälle und Minusgrade sind vor allem in bergigen Regionen angesagt. Wer sein Haus noch nicht auf dem Winter vorbereitet hat, sollte dies baldmöglichst nachholen. Das sind die Aufgaben:

Sitzen Schneefanggitter, Solaranlagen, Antennen, aber auch Dachziegel fest? Selbst kleinste Risse machen das Dach auf Dauer undicht, betont der Verband Privater Bauherren.

Kann Regen ungehindert durch die Dachrinnen und Fallrohre abfließen? Verstopfen Laub, Nadeln und Moos diese, läuft das Wasser über und kann die Fassade durchfeuchten. Dann drohen Wasserschäden. Und noch schlimmer: Gefriert der aufgestaute Regen darin, können die Rohre platzen.

Schließen die Fenster und die Haustür noch dicht? Vor allem die Gummilippe verschleißt mit der Zeit und muss dann ausgetauscht werden. Oder die Scharniere werden nachjustiert.

Sitzen die Platten auf Gartenwegen fest? Denn bei Minusgraden können sich lose Teile heben und werden so zu Stolperfallen.

Funktionieren alle Leuchten im Garten und an der Garage? Auch einen Eisfreihalter in den Teich geben.

Sind Sie für den ersten Schneefall gerüstet? Wenn nicht, Schneeschippe bereitlegen und Sand oder Splitt besorgen. Wichtig: Sich bei der Kommune zu erkundigen, welche Streumittel verwendet werden dürfen. Viele Orte verbieten Streusalz.

Sind die Wasserleitungen im Garten entleert und die Wasserzufuhr abgestellt? Das sollte bei Frostgefahr geschehen. Die Rohre können sonst platzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.