Berlin.
So wirst du Puppenspieler

Nicht nur zugucken, sondern selbst machen: Puppentheater zu spielen kann man zu Hause ausprobieren. Doch Puppenspieler ist auch ein richtiger Beruf. Um ihn zu erlernen, studieren junge Leute zum Beispiel in Stuttgart oder Berlin. Der Studiengang heißt dann Figurentheater oder Puppenspielkunst.

Die Studenten lernen dort unter anderem, wie man Marionetten und andere Figuren bewegt. "Das ist gar nicht so leicht, und manche Puppen haben ein ziemliches Gewicht", sagt Ann-Kristin. Um die Figuren richtig zu halten, braucht man die richtige Technik und Muskeln.

Außerdem müssen die Studenten die Figuren lebendig wirken lassen. "Manchmal ist es wie wieder Kind sein. Hier wurde auch schon mit Playmobil-Figuren geübt."

Die Studenten bekommen eine richtige Schauspiel-Ausbildung. Dazu gehört auch, dass sie üben, ihren Körper bewusst zu bewegen. Zum Beispiel, um bestimmte Stimmungen auszudrücken. Die Studenten sollen fit für die Bühne sein. Deshalb trainieren sie Fechten, Stepptanz und Akrobatik.

Die angehenden Puppenspieler bauen oder basteln eigene Puppen oder Figuren. Sie dürfen ausprobieren, wie sie später einmal vor Publikum eine Geschichte erzählen: auf einer Bühne mit Puppen, Gegenständen oder Masken. "Vorher war ich aufgeregt, aber als es dann losging, hat es Spaß gemacht", sagt Ann-Kristin. (dpa)
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