Beruf Hufschmied

Hufschmied wird man nicht gleich nach der Schule. Der Weg dorthin startet mit einer anderen Ausbildung, die man abschließen muss. Wer Lust hat, macht schon eine Lehre in einem Beruf, der mit Metall zu tun hat. Pflicht ist das aber nicht.

Danach beginnt die Ausbildung zum Hufschmied. Sie dauert mehrere Jahre. Dabei lernt man mindestens zwei Jahre bei einem Hufschmied alle Kniffe. Dazu kommen Lehrgänge und am Ende der Lehre steht eine Prüfung.

Meistens Männer

Die meisten Hufschmiede sind Männer. "Es ist ein körperlich sehr anstrengender Beruf", erklärt der Schmied Harald Vetter. Pferde sind sehr schwere Tiere. Um über längere Zeit einen Huf hochzuhalten, wie es Schmiede machen müssen, braucht man ziemlich viel Kraft.

Außerdem müssen Schmiede die Eisen passend schlagen und aufnageln. Sie schneiden außerdem das harte Horn vom Huf ab und raspeln es ab. Das ist ebenfalls anstrengend. Trotzdem gibt es auch Frauen, die diesen ansterngenden Beruf gewählt haben.

Obacht!

Ein Hufschmied oder eine Hufschmiedin muss außerdem gut aufpassen. Denn wenn sich das Pferd aufregt, kann es sie schon mal treten oder umrennen. (dpa)
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