Beute aus dem Beutel

Kling, kling, kling! So hört es sich am Ende des Gottesdienstes in vielen Kirchen an. Denn dann wird der Klingelbeutel herumgereicht.

Das ist meist ein kleines Säckchen, in das Leute Geld werfen sollen. Das Geld benutzt die Kirche zum Beispiel, um armen Menschen zu helfen.

Viele Leute werfen Münzen in den Beutel, andere sogar Scheine. Manchmal landen aber auch andere Dinge darin. Pastor Jens-Arne Edelmann aus dem Bundesland Niedersachsen sammelt solche Fundstücke seit vielen Jahren.

Alles Mögliche

Der Mann hat schon vieles aus dem Klingelbeutel gefischt, was dort eigentlich nicht hineingehört: zum Beispiel Chips für Einkaufswagen, Büroklammern, Knöpfe, Bonbons, sogar Getreide-Ähren und Hunde-Trockenfutter!

Manchen Leuten ist es wahrscheinlich unangenehm, nichts in den Beutel zu werfen. Deswegen nehmen sie irgendetwas anderes. Andere Besucher haben sich vielleicht vergriffen. Nach den Ferien findet Pastor Edelmann auch oft Münzen aus anderen Ländern im Säckchen. "Dann weiß man, wo die Leute gewesen sind", sagt er. (dpa)
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