Brief an die Redaktion Wildernde Hunde sind untragbar

Zu dem Artikel "Gnadenschuss für Reh nach Hundehatz" vom 13./14. Mai 2015.

Als Vorsitzender und Ausbildungswart des Hundesportvereins Team Hills-Dogs war auch ich über diesen Artikel entsetzt. Angesichts dieses Berichts beziehungsweise der Unvernunft mancher Halter ist es manchmal durchaus verständlich, dass Hunde oftmals nicht gerne gesehen werden. Ich bitte hier aber, nicht alle über einen Kamm zu scheren. Denn der Großteil der Hundehalter ist durchaus verantwortungsbewusst.

Wildernde Hunde sind generell untragbar, da sie durch die Hatz des Wildes großen Schaden anrichten. Deshalb ist es zwingend notwendig, durch eine gute Ausbildung den Gehorsam des Hundes sicher zu stellen. Jedem Hund kann beigebracht werden, beim Spaziergang die vorhandenen Wege nicht zu verlassen.

Jeder Hundehalter ist für seinen Hund verantwortlich und steht in der Pflicht, ihn optimal und ordnungsgemäß zu halten und zu führen. Dem Urinstinkt des Jagens, kann durch eine gezielte Ausbildung entgegen gewirkt werden. Nicht nur das Wild profitiert von diesem Training, auch der Hund ist dadurch ausgelastet und zufriedener und einem entspannten Spaziergang für den Halter steht nichts mehr im Wege. Für eine fundierte Ausbildung stehen unter anderem auch Hundevereine mit Rat und Tat zur Seite, um zukünftig ähnliche Artikel dieser Art zu vermeiden.

Manfred Bär,Vorsitzender Team Hill-DogsIllschwang

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