Briefe an die Redaktion Bienen brauchen abgestufte Blüte

Zum Bericht "Streitbare Thesen vom ,Bienenpapst'":

Die Aussagen des selbst ernannten "Bienenpapstes" muten schon eigenartig an, denn gerade Bienen brauchen keine riesigen Monokulturen, die für sie nur kurze Zeit nutzbar sind, sondern eine zeitlich abgestufte Blüte verschiedenster Pflanzen.

Wer hat denn schon mal ein Maisfeld vor Bienen summen gehört wie einen blühenden Kirschbaum? Insektizide sind bekanntermaßen Insektengifte und Gifte dienen der Gesundheit eher weniger. Das sollte ein Wissenschaftler schon mal erkannt haben, wenn er sich ein Arbeitsleben lang mit Insekten beschäftigt hat.

Wenn nur die Imker alleine am von ihm offensichtlich schon registrierten Bienensterben schuld sind, wer trägt dann die Verantwortung am Sterben der Wildbienen oder Hummeln außer der chemischen Industrie, deren Insektizide in der Landwirtschaft angewendet werden.

Leider hat Herr Professor in seinem Arbeitsleben die Varroamilbe auch nicht ausschalten können, weshalb kommt er jetzt im Ruhestand erst darauf?

Viele Fragen kommen da auf, die sich durch seine zahlreichen Statistiken leider nicht lösen lassen, vor allem jedoch die Frage, wer Herrn Professor Liebig für seine fragwürdigen Thesen finanziert?

Insgesamt ein wenig hilfreicher Vortrag für unsere naturnah arbeitenden Imker im Landkreis Tirschenreuth an diesem Abend.

Stefanie TuchlinskiMarktredwitz

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