Briefe an die Redaktion Doppelt und dreifach soviel Lkw-Verkehr als jetzt

Zum Bericht "Keine g'mahde Wiesn" (NT 31. Oktober) über die geplante Verlegung der B299:

"Waldsassen will", wird im Bericht angeführt. Ja, Waldsassen will eine echte Umgehung und lehnt die Stadt-Durchfahrung auf der Bahntrasse ab. So hat es die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger per Bürgerentscheid klar und deutlich entschieden.

Jeder sieht das Fiasko in der Egerer Straße. Kann es sinnvoll sein, das gleiche, jedoch im doppelten oder dreifachen Ausmaß, lediglich ca. 200 Meter verschoben, wieder mitten durch unsere Stadt zu planen? Nach Fertigstellung der Straße ist mindestens eine Verdoppelung oder Verdreifachung des derzeitigen Lkw-Verkehrs zu erwarten. Auch an der Bahntrasse gibt es betroffene Anwohner und die gesundheitsschädlichen Abgase verbreiten sich trotzdem im ganzen Stadtgebiet. Wenn ca. 40 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben werden, dann bitte für eine vernünftige Lösung - für eine echte Umgehung!

Von 1991 bis 1995 waren sich in Waldsassen alle einig (auch die CSU), dass die Bahntrasse untauglich ist und nur eine echte Umgehung die Lösung sein kann. Dafür gibt es drei einstimmige Stadtratsbeschlüsse. Warum sollte das heute anders sein? Seit über zehn Jahren könnten wir unsere fertige und befahrbare Umgehung haben. Nur die Meinungsänderung und das Umfallen der CSU ist die Ursache, dass wir noch keine Lösung haben. Das Straßenbauamt hat jedenfalls den Auftrag eine Umgehung für Waldsassen zu bauen.

Waldsassen hat nur Nachteile wenn täglich tausende Lkw mitten durch unsere Stadt rollen. Überall baut man Umgehungen und sorgt sich um die Gesundheit der Einwohner. Das sollte auch für unsere Fremdenverkehrs- und Kulturstadt gelten.

Hans-Werner Schmid, Waldsassen

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