Briefträger und Paketboten legen ab sofort Arbeit nieder - Oberpfalz massiv betroffen
Unbefristeter Streik bei der Post

Mitarbeiter der Deutschen Post und des Logistikdienstleisters DHL am 1. April bei einem Warnstreik in Hamburg. Aus dem Warnstreik ist am Montag ein unbefristeter Streik geworden. (Bild: dpa)

Amberg/Berlin. (we) In den kommenden Tagen werden Millionen Pakete und Briefe liegen bleiben: Die Mitarbeiter der Briefzentren und die Zusteller bei der Deutschen Post treten schrittweise in einen unbefristeten Streik. Auch die Oberpfalz ist von dem Ausstand massiv betroffen – und zwar ab sofort.

Seit Montag um 17 Uhr werden die Briefzentren Bayreuth (Wolfsbach) und Amberg (Schafhof) bestreikt. Insgesamt treten hier laut Gewerkschaft Verdi rund 120 Mitarbeiter unbefristet in den Ausstand. In Amberg werden täglich rund 550.000 Briefsendungen bearbeitet, in Bayreuth rund 700.000.

Deutliche Ausdehnung

Am Dienstag um 5.30 Uhr werden außerdem die Briefzusteller in Ebermannsdorf (Kreis Amberg-Sulzbach) und die Paketzusteller in Amberg die Arbeit niederlegen. Hier werden pro Tag etwa 900 Pakete ausgetragen.

Matthias Than, stellvertretender Vorsitzender der Verdi-Betriebsgruppe Bayreuth, kündigte ein deutliche Ausdehnung der Maßnahmen in der Region an: „Unser Atem ist ziemlich lang.“
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