Britischer Schönling pirscht sich ins Porsche-Revier
Jaguars schärfste Katze

Mindestens 67 000 Euro kostet der F-Type mit dem Basismotor (340 PS). Wer mit dem Top-Modell liebäugelt, sollte 103 700 Euro in der Tasche haben. Im Vergleich mit der Zuffenhausener Sportwagenschmiede geht der britische Schönling fast als Schnäppchen durch. Bild: Jaguar
Schon das F-Type Cabrio hat dafür gesorgt, dass in der Sportwagenszene die Karten neu gemischt werden. In England und den USA findet der rassige Roadster sogar mehr Käufer als der Porsche Carrera. Nun schicken die Briten das Coupé an den Start, das nicht wenige als den schönsten Jaguar der Neuzeit bezeichnen.

Das dürfte hauptsächlich an den knackigen Proportionen liegen. Auf nur 4,47 Metern scheint Jaguars Chef-Designer Ian Callum die perfekten Linien gefunden zu haben. Besonders das Heck hat der gebürtige Schotte grandios gestaltet. Wie beim Cabrio besteht auch beim Coupé die Karosserie vollständig aus Aluminium. Die Struktur ist so stabil ausgelegt, dass die geschlossene Variante nach internen Angaben der "steifste Jaguar aller Zeiten" sein soll.

Schmerzlich für den Besitzer: Seinem Raubtier fehlt für den sportlichen Fahrstil das geeignete Revier. Besonders dann, wenn es sich um die neue Top-Motorisierung handelt: ein Fünfliter-Achtzylinder 550 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment. Der F-Type lässt den Sprint von null auf 100 km/h in nur 4,2 Sekunden hinter sich und gibt erst auf, sich gegen den Wind zu stemmen, wenn die Tachonadel auf 300 steht. Es überrascht nicht wirklich, dass eine etwas forschere Gangart den Spritverbrauch in eine eher weniger sozialverträgliche Dimension treibt. (mid)
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