Buddhistische Rituale fehl am Platz

Zum Leserbrief von Martin Gäckle "Der Papst hat keine Angst":

Die Argumentation von Herrn Gäckle ist irrig. Das Zusammentreffen von Papst Johannes Paul II. mit den Religionsführern in Assisi geschah nicht in, sondern vor der Kirche San Francesco - genau wie jetzt in St. Georg.

Zum Beten haben sich die Delegationen damals auf jeweils verschiedene Räumlichkeiten verteilt, um den Eindruck einer Religionsvermischung zu vermeiden. Ein Requiem ist eine Messe. Einem Glaubensfernen ist das möglicherweise schwerer zu vermitteln, Herrn Gäckle als gläubigem Katholiken sollte schon klar sein, dass eine Messe als Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi sich nicht als Rahmenhandlung für ein buddhistisches Ritual eignet, in dem, je nach Buddhismus-Variante, andere Götter angerufen werden oder die Existenz Gottes überhaupt negiert wird.

Bei all der bekannten Sorglosigkeit in seinen Äußerungen würde auch Papst Franziskus in seinen Messen keine buddhistischen Rituale dulden.

Wilhelm GötzAmberg
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