Bürgermeister gehen, Windkraft bleibt

Zum Thema Windkraft im Naturpark Oberpfälzer Wald:

Dr. Ing. Karl Unterstein führt im Leserbrief-Forum aus, wie wir mit Stromtrassen, Windrädern, Photovoltaikfeldern unsere Landschaft verschandeln. Außerdem sind diese Windanlagen in Bayern unrentabel und nur wegen der Subventionen (EEG) interessant. Die Windradbetreiber wollen Geld sehen. Aber welche Vorteile hat die betroffene Bevölkerung im Umkreis des Windrads?

Aktuell kommt jetzt noch dazu, dass man versucht, aus dem Naturpark Oberpfälzer Wald (gegründet 1975) Flächen für Windräder herauszunehmen. In der Marktgemeinde Luhe-Wildenau wurde der Beschluss gefasst (mit nur einer Gegenstimme), 14 Hektar zum Bau zur Verfügung zu stellen. Auch in Floß wurde angedacht, Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet für Windenergie herauszulösen - und das ist erst der Anfang.

Warum wurden überhaupt Landschaftsschutzgebiete und Naturparks ausgewiesen? Wo bleibt die Achtung vor den Leistungen der damals Verantwortlichen? Und wo bleibt die Verantwortung der momentanen Entscheidungsträger gegenüber Mensch und Natur? Bürgermeister und Gemeinderäte kommen und gehen, aber die Windräder bleiben uns mindestens 20 Jahre lang (so lang gibt es das EEG) erhalten.

Wer baut diese "Monstergebilde" für teures Geld irgendwann ab? Vielleicht die Investoren?

Gerda Härtl 92706 Luhe-Wildenau
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.