Chinesische Firma zahlt für Unfall
26,3 Millionen Euro für Great Barrier Reef

Sydney. Australien erhält von einer chinesischen Firma eine Millionen-Kompensation für die Schäden am Great Barrier Reef, die ein Kohlefrachter aus China angerichtet hatte. Die Regierung und die Betreiber des Frachtschiffs hätten sich außergerichtlich auf eine Summe von 39,3 Millionen Australischen Dollar (26,3 Millionen Euro) geeinigt, teilte Australiens Umweltminister Josh Frydenberg am Montag mit. Im April 2010 war der Kohlefrachter "Shen Neng 1" jenseits seiner vorgeschriebenen Route auf dem weltberühmten Korallenriff auf Grund gelaufen. Neben auslaufendem Öl verursachte vor allem der Abtransport Verwüstungen, als der 225 Meter lange Frachter über das Unesco-Weltnaturerbe schrammte und die Korallen zermalmte.

Der Betreiber Shenzhen Energy Transport hatte sich jahrelang geweigert, Schadenersatz zu zahlen, mit der Begründung, dass sich das Korallenriff selbst heilen werde. Frydenberg zufolge soll das Geld ausreichen, um giftige Rückstände sowie Geröll am Riff zu entfernen und dessen natürliche Erholung wieder in Gang zu setzen.
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