Das Autojahr 2016
Da rollt was auf uns zu

 
VW lässt 2016 die nächste Generation des Tiguan vom Stapel. Bild: Volkswagen

Das Autojahr 2016 wirft seine Karosserie-Schatten weit voraus. Was 2015 noch in den Messehallen rund um den Globus bestaunt, angefasst und probegesessen wurde, steht schon bald für Jedermann beim Händler bereit. Ob Cabrio, Van oder Kombi - die Auswahl war selten so vielfältig.

Na gut, einen Rolls-Royce Dawn wird vielleicht nicht jeder direkt kaufen können, doch stellt er einen der verdecklosen Höhepunkte des Jahres 2016 dar. Dicht gefolgt natürlich von der wesentlich günstigeren Cabrio-Variante der Mercedes S-Klasse. In die Klasse der Schönwetter-Mobile reihen sich zudem noch die offenen Versionen der Modelle Smart, Mini, Range Rover Evoque, Mercedes C-Klasse, SL und SLC, Lamborghini Huracan, Audi R8, McLaren 675 LT und Fiat 124.

Neue SUV-Sphären


An die Namen der beiden SUV-Neuheiten Maserati Levante und Jaguar F-Pace muss man sich erst noch gewöhnen. Doch legen deren Hersteller nicht gerade unbegründet große Hoffnung in das Segment. Der Reigen der Luxus-SUV wird 2016 dank des Modells Bentley Bentayga in völlig neue Sphären erhoben. Wer dichter am Boden bleiben möchte, ist an Bord des Schwester-Modells Mulsanne besser aufgehoben. Die Kategorie der Luxus-Fahrzeuge rundet der Ferrari FF auf sportliche Weise ab.

Eine Etage tiefer fahren die beiden Maserati-Modelle Quattroporte und Ghibli in eine neue Generation. Richtig flott und auch noch gut aussehen werden die Porsche 911-Varianten Turbo, Carrera 4S und Targa, der Panamera und der Cayman sowie der McLaren 570 LT, der Lamborghini Huracan Superleggera, der Lexus GS-F, der Honda NSX, der Nissan GT-R, der Aston Martin DB11 und der BMW M4 GTS. Bei den kompakten Kraftpaketen streiten sich die neuen Modelle Ford Focus RS, Seat Ibiza Cupra und der VW Golf GTI Clubsport um die junge Kundschaft.

Das Jahr von Audi


Mit insgesamt 14 Neuheiten im Jahr 2016 werben die Ingolstädter Audianer um Kundschaft. Den Start ins neue Jahr gibt der SQ5 Plus vor. Ihm folgen unter anderem der RS Q3, Q7 E-Tron, A4 Allroad, SQ7, S4 und der A5. Auf Platz zwei der präsentierfreudigsten Hersteller rangiert Mercedes mit fast einem Dutzend Neuheiten. Neben den flotten Cabrios kommen der GLS, die E-Klasse in Limousinen- und Kombi-Form sowie das GLC Coupé. Aus dem Hause Volkswagen rollen zehn Neuheiten ins frische Autojahr, darunter der neue Tiguan als Kurz- und später als Langversion, der Amarok und im Herbst bereits der neue Golf der nun schon achten Generation.

Mit dem Skoda Octavia RS 4x4, dem Fabia Combi und dem Roomster geht es bei der tschechischen Schwestermarke verhältnismäßig ruhig zu. Opel bietet mit dem Astra Sports Tourer, dem Zafira Tourer, dem Mokka und dem neuen Insignia einen netten Bauchladen für Jedermann. BMW beginnt das erste Quartal gewohnt sportlich: Im Februar rollen der M2 und der X4 als M40i vom Hof. Im März folgt der M4 GTS. Im weiteren Verlauf des BMW-Jahres werden der 3er GT sowie die 7er-Varianten 740e und 760i in die Verkaufsräume ziehen. Das Ende des Jahres läutet der neue Fünfer ein.

Aus Übersee sorgt vor allem eine Neuheit für eine hohe Erwartungshaltung: der Tesla Model X. Der Siebensitzer mit den speziellen Flügeltüren soll 450 Kilometer am Stück schaffen und in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 sprinten - und das alles rein elektrisch versteht sich. Ebenfalls lautlos unterwegs sind ab 2016 die neuen Elektro-Versionen des Smart Fortwo und Forfour. In puncto Elektroautos war es das eigentlich auch schon.

Gelungener Kompromiss


Der neue Toyota Prius und der hybride Lexus 300h bilden zumindest einen gelungenen Kompromiss zwischen Verbrenner und Elektrofahrzeug. Zudem schickt Toyota seinen RAV4, den Hilux und den C-HR auf den Markt. Auch aus Japan kommen die Mazda-Modelle MX-5 Coupé, CX-5 und der neue Dreier nach Deutschland. Suzuki lässt den neuen Baleno von der Kette.

Kia will mit den Modellen Soul, Carens, Sportage, Optima und Optima-Kombi für Marktanteilspunkte sorgen. Noch breiter aufgestellt zeigt sich Hyundai mit dem Santa Fe, Grand Santa Fe, i20 Active, Tucson, Optima GT und dem Genesis.

Das halbe Dutzend


Ein halbes Dutzend automobiler Frischlinge bringt Ford ins neue Jahr mit. Neben dem Drift-Monster Focus RS, freut sich nahezu die gesamte Autowelt auf die Neuauflage des GT. Da kommen der Kuga, der Ka, der Edge und der neue Ranger schon fast unter die Räder. Aus Schweden sorgen der S90, V90, V90 Cross Country und der V40 für eine große Vorfreude bei den Volvo-Fans. Mit einer breiten automobilen Offensive ist 2016 auch aus Frankreich zu rechnen. So bietet Peugeot die Modelle Expert, 2008 und 3008, Renault den Megane, Talisman, Scenic und Clio sowie Citroen den DS3, C3, C4 Picasso und den Jumpy an. (mid)
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