Das bringt das neue Autojahr

Einige Neuerungen bringt das neue Jahr für Autofahrer. Die Abmeldung von Kraftfahrzeugen soll einfacher und bequemer werden. Ab Januar ist das nämlich auch über ein Internetportal des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) (www.fahrzeugzulassung-deutschland.de) möglich.

Parallel dazu haben die regionalen Zulassungsbehörden laut dem 1A Verbraucherportal die Möglichkeit, eigene kommunale Online-Portale zu diesem Zweck einzurichten. Allerdings wird sich die Änderung zu Beginn auf wenige Fahrzeuge beschränken. Denn Voraussetzung ist ein QR-Cod e, der ab Januar bei Neuzulassungen verdeckt auf dem Nummernschild und im Fahrzeugschein abgedruckt wird. Und bis eine Online-Anmeldung möglich ist, wird es noch deutlich länger dauern. Diese soll laut Plan des Bundesverkehrsministeriums erst ab 2017 möglich sein.

Eine weitere Neuerung ist das Inkrafttreten der Abgasnorm Euro 6. Diese ist dann bei Erstzulassungen von Diesel-Fahrzeugen verbindlich und soll den Ausstoß von Stickoxiden deutlich reduzieren. Ganz im Gegensatz dazu läuft die Kfz-Steuer-Befreiung von Elektroautos für zehn Jahre im Dezember 2015 aus. Bei einer späteren Zulassung gibt es nur noch fünf Jahre Steuerfreiheit. Ab 2015 ist außerdem das automatische Notrufsystem eCall in allen Neuwagen Pflicht. So muss in jedem Neuwagen ein Sensor verbaut sein, der bei einem Unfall einen Notruf absetzt.

Neue Vorschriften bestehen ab 2015 auch für Verbandskästen im Pkw. Hier müssen Autofahrer darauf achten, dass sie der geänderten DIN 13164 entsprechen. Denn der vorgeschriebene Inhalt hat sich geändert. Dazu gehören jetzt zum Beispiel neu zwei Feuchttücher zur Hautreinigung und ein 14-teiliges Pflaster-Set. Bisherige Verbandskästen müssen aber nicht ausgetauscht werden, wenn das Ablaufdatum noch nicht überschritten ist.

Änderungen gibt es ebenfalls bei der Lkw-Maut , die ausgeweitet und vereinheitlicht wird. Landstraßen und Autobahnen kosten künftig gleich viel Maut. Die Sätze sind nach Schadstoffausstoß gestaffelt und werden zum überwiegenden Teil gesenkt.

Ab Juli 2015 wird die Maut für weitere 1100 Kilometer Bundesstraße fällig und ab Oktober 2015 müssen auch Lkw ab 7,5 Tonnen die Gebühr entrichten. (mid)
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