Das Dach und die zugehörige Dämmung müssen einiges aushalten können
Für jedes Wetter gerüstet

Ein Steildach ist das Bauteil des Hauses, das am meisten aushalten muss und auch den Wetterextremen am unmittelbarsten ausgesetzt ist. Und die Wetterextreme nehmen auch hierzulande zu: Temperaturen bis zu 40 Grad im Sommer, orkanartige Sturmböen und Hagelschläge sind keine Seltenheit mehr. Im Zuge der steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden muss das Dach aber noch eine weitere wichtige Rolle übernehmen: den Wärmeschutz der Gebäudehülle.

Geringe Schichtdicke

Ideal im Sinne des Wärmeschutzes ist eine sogenannte Aufsparrendämmung, also eine lückenlose Dämmschicht oberhalb der Holzsparren. Die Dämmung zwischen oder unter den Sparren ist dagegen immer eine Kompromisslösung, da entweder die Gefahr besteht, dass die hölzernen Sparren Wärmebrücken bilden oder dass bei einer Innendämmung viel Raum verloren geht.

Je besser die Wärmeleitstufe eines Dämmstoffs, desto geringer ist die Schichtdicke, die für einen vordefinierten Wärmeschutz erforderlich ist.

Gut gerüstet

Feuchte Dämmungen können ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen. Die Dämmschicht muss daher gegen Feuchtigkeit geschützt werden - von unten gegen Feuchte aus der Luft im Haus, die kondensieren kann, von oben gegen eindringendes Wasser, das beispielsweise starker Wind bei Regen unter die Dachpfannen presst.

Sinnvoll ist hier der Einsatz geprüfter Dämmsysteme, bei denen Dämmmaterial und Dichtungsbahnen optimal aufeinander abgestimmt sind.

Starkem Hagelschlag halten die Dachpfannen nicht immer stand, sie können brechen. Polyurethan-Dämmungen besitzen eine hohe Festigkeit und können damit auch bei Hagel noch den Schutz des Hauses gegen das Eindringen von Regenwasser gewährleisten. (rgz)
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