Das Halbjahreszeugnis rückt näher - Erste Hilfe bei schlechten Noten
Jetzt kommt's drauf an

Der Zeitpunkt rückt näher: Bei uns in Bayern bekommen die Schüler ihr Zwischenzeugnis am 13. Februar. In vielen Familien ist dann die Aufregung groß.

Wem es auch so ergeht, der sollte erst einmal tief durchatmen und dann in Ruhe überlegen, wie den Kindern der Rücken gestärkt werden kann. Vielen Eltern hilft es, einen Moment an die eigene Schulzeit zurückzudenken.

Wenn man selbst auch einmal ein schlechtes Zeugnis hatte, erinnert man sich bestimmt gut daran, wie die eigenen Eltern reagierten - und wie man sich selbst dabei fühlte. Meist wird dann schnell klar, dass auch die Kinder über ihre schlechten Noten unglücklich sind.

Erste Erfolge

Mit Drohungen, Vorwürfen und Strafen kommt man in dieser Situation nicht weiter. Damit wird das Kind höchstens zusätzlich verunsichert.

In der ganz normalen Nachhilfe soll der Schüler lernen, schulische Herausforderungen selbst zu lösen. Dabei ist eine konstruktive Vorgehensweise gefordert, mit der die Schüler motiviert werden.

Am besten konzentriert man sich gemeinsam mit dem Kind zunächst auf ein, maximal zwei Problemfächer. Und dann werden kleine Schritte geplant, die in kurzer Zeit zu ersten Erfolgen führen. Das motiviert zusätzlich.

Ein Ziel kann zum Beispiel sein, dass sich der Schüler in jeder Unterrichtsstunde einmal meldet. Oder dass den Hausaufgaben etwas mehr Zeit eingeräumt wird.

Kleine Gruppen

Der Unterricht bei Nachhilfeinstituten findet meist in Gruppen von drei bis fünf Schülern statt und eignet sich deshalb besonders für Schüler, die lieber in der Gruppe lernen und sich in der Gruppe besser motivieren können. Einige Nachhilfeinstitute bieten auch Einzelunterricht an.

Ein gutes Nachhilfeinstitut arbeitet mit fachlich und pädagogisch qualifizierten Lehrkräften zusammen. Die Lernfortschritte des Kindes werden ausführlich dokumentiert, sodass am Ende des Schuljahres nicht nur anhand der Noten überprüft werden kann, ob das Kind sich verbessert und seine Lernziele erreicht hat.

Renommierte Nachhilfeinstitute haben bereits jahrelange Erfahrung im Umgang mit Schülern. Dies wirkt sich sowohl auf den Unterricht, als auch auf die Lernmaterialien aus.

Das Wichtigste ist, dass das Kind nicht zur Nachhilfe "gezwungen" wird, sondern dass es selber den Nutzen davon erkennt und motiviert ist. (djd/aha)
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