Das Spiel - der Hintergrund

Inmitten ausgedehnter Wälder liegt auf dem 706 Meter hohen Schwarzwihrberg nahe Rötz die malerische Ruine der Schwarzenburg. In einem mitreißenden Freilichtspiel wird hier die Zeit um 1509 wieder lebendig.

Heinrich von Guttenstein, ein Ritter böhmischer Abstammung, hat der Reichsstadt Nürnberg die Fehde erklärt. Zusammen mit seinem Bruder Dietrich auf Flossenbürg drangsaliert er ihre Bürger, überfällt ihre Kaufmannszüge. Auch seinen Rötzer Untertanen ist er ein harter Herr. Dass er am Ende als Verlierer die Burg verlassen muss, liegt in der historischen Entwicklung begründet. Ritterliche Adelsgewalt ist gegen Reichtum und Macht der Städte ebenso verloren, wie Herrschaftsanspruch gegen aufkommenden Bürgermut. Auf der Schwarzenburg, nicht zu Unrecht als eine der schönsten Naturbühnen Deutschlands bezeichnet, wird das dramatische Geschehen von rund 90 Darstellern in Szene gesetzt.

Optische Höhepunkte sind der Jagdeinzug des Guttensteiners, der Raubüberfall auf den Kaufmannszug und die Beschießung der Burg.

Dietmar Görgner
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