Das Warten hat ein Ende

Mit dem 180 PS starken Zweiliter-Turbodiesel unter der Haube ermöglicht der Ford Mondeo eine sehr flotte Fahrweise. Bild: Ford

Er kommt spät, der neue Mondeo. Und er trifft auf einen harten Wettbewerb. Nicht nur der knapp kalkulierten Preise wegen hofft Ford auf eine starke Aufholjagd gegen Passat und Co.

Wie gewohnt, wird der neue Mondeo als fünftürige Fließheck-Limousine und als Turnier genannter Kombi angeboten. Wie bei neuen Modellen üblich, rollt auch der große Kölner mit neuen Finessen an, etwa dem Dynamic LED-Scheinwerfersystem. Innere Werte sind reichlich vorhanden wie etwa viel Platz für bis zu fünf Passagiere und ihr Gepäck sowie eine sehr saubere, klassengemäße Verarbeitung und griffsympathische Materialien.

Ford ist bekannt für seine guten Fahrwerke. Das trifft auch auf die inzwischen vierte Generation des Mondeo zu. Die Lenkung könnte ein bisschen knackig-direkter ansprechen. Aber das ist jetzt schon auf recht hohem Niveau gemäkelt.

Für erste Ausfahrten stand der Zweiliter-Turbodiesel mit 180 PS zur Verfügung, der gut mit dem Sechsgang-Getriebe harmoniert und eine sehr kultiviert-flotte Fahrweise ermöglicht. Der Zweiliter-Selbstzünder ist auch noch in einer Version mit 150 PS zu haben, der kleine TDCi mit 1,6 Liter Hubraum bringt es auf 115 PS. Auf der Benziner-Seite gibt es zum Start erst einmal zwei Vierzylinder mit 1,5 und 2,0 Liter Hubraum, die 160 und 203 PS bieten.

Erst Mitte kommenden Jahres ist ein Aggregate-Nachschlag in Sicht: in Form eines Zweiliter-Diesel mit sequenzieller Biturbo-Aufladung und 210 PS. Dazu noch dessen 1,5-l-Bruder und der erste Dreizylinder in einem Mondeo, der Einliter-Ecoboost mit 125 PS. Auch zwei Allrad-Versionen mit Diesel sind vorgesehen. Eine Sache für sich ist der Hybrid, Rein elektrisch kann der dreimotorige Mondeo eine kurze Strecke bis zu 135 km/h schnell zurücklegen. Der kombinierte Antrieb bringt es auf eine Systemleistung von 187 PS. Bei den Preisen hat sich Ford sehr zurückgehalten. Mit dem 1,5-Liter-Benziner wird die Fließhecklimousine ab 27 150 Euro angeboten, der Turnier kostet ab 28 150 Euro, und der Hybrid steht mit 34 950 Euro in der Liste. (mid)
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